. Deutsche Südpolar-Expedition, 1901-1903, im Auftrage des Reichsamtes des Innern. Gauss (Ship); Scientific expeditions; Antarctica. PoPOFSKY, Eadiolarien. 237. Fig. 4. Tetracanthus simplex Pop. Enden konisch zugespitzt. Die ganze Oberfläclie der Stacheln in unregelmäßigen Abständen mit kleinen schlanken spitzen Dornen besetzt. An den Stachelspitzen stehen die Dornen dichter, nach der Mitte zu weniger dicht. Stacheln nicht ganz gerade, sondern ein klein wenig gebogen. Maße: Länge der Stacheln etwa 0,11 mm, mittlere Breite ohne Dornen 0,006 mm. Dornen lang bis zu 0,003 mm. Vorkommen : Deutsche


. Deutsche Südpolar-Expedition, 1901-1903, im Auftrage des Reichsamtes des Innern. Gauss (Ship); Scientific expeditions; Antarctica. PoPOFSKY, Eadiolarien. 237. Fig. 4. Tetracanthus simplex Pop. Enden konisch zugespitzt. Die ganze Oberfläclie der Stacheln in unregelmäßigen Abständen mit kleinen schlanken spitzen Dornen besetzt. An den Stachelspitzen stehen die Dornen dichter, nach der Mitte zu weniger dicht. Stacheln nicht ganz gerade, sondern ein klein wenig gebogen. Maße: Länge der Stacheln etwa 0,11 mm, mittlere Breite ohne Dornen 0,006 mm. Dornen lang bis zu 0,003 mm. Vorkommen : Deutsche Südpolar - Expedition, Winterstation 23. Mai 1902, 365—0 m (ein Exemplar). Legion Acantharia. lliiterordmiiis^ Kürzlich hat Mielck (1906) eine Anzahl von Vor- schlägen gemacht, gestützt auf Untersuchungen an pazifi- schen Acanthometren, die hier kurz einer Besprechung unterzogen werden sollen, soweit sie für die Anordnung der wenigen Acanthometriden, welche in den antarktischen Gewässern angetroffen wurden, in Betracht kommen. Er schlägt vor, das Genus Acanthochiasma und die Familie Rosettidae, die nunmehr nur noch die Gattung Trizona umfaßt, weil ihre Stachelstellung sich auf das MÜLLERsche Gesetz zurück- führen läßt, aus der Ordnung Actinelia zu entfernen und der zweiten Ordnung Acanthonida ein- zuordnen. Ich bin mit diesem Vorschlage durchaus einverstanden, vor allem seit ich mich über- zeugt habe, das die beiden Vertreter des Genus Rosetta Entwicklungsstadien einer Hexalaspidae sind. Daß die Acanthochiasmiden von ihm zu derselben Klassifikationsstufe erhoben werden sollen wie die Acanthoniden und Acanthophrakten, erscheint mir nicht berechtigt. Ich habe (1906 a, p. 348, Fig. 4, 5 a, b) gezeigt, wie aus den Radialstacheln Diametralstacheln bei Acanthochiasma Krohnii imd A. ruhescens entstehen, ein Hinweis mehr, welcher sie in innige Beziehung bringt zu der Gattung Acanthometron Die Diametralstacheln werden nämlich nicht als solche


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