. Ähnlich wie L. stagnalis verhalten sich die übrigen Arten des Genus; ja es haben sich aus Limnaea auricidaria G. im Laufe der Jahre in den Seen sogar eigenartige festschalige Arten [Limn. tumida Held [Fig. 27] und Limn. rosea Gall.) ausgebildet, welche für ihre Wohnorte charakteristisch geworden sind, und welche durch die Unregelmässigkeit ihrer Formen sozusagen die Eigentümlichkeiten ihrer Wohnorte dokumentieren. Limnaea peregra, welche sich auch in fliessenden Wassern findet, ist die formenreichste aller Arten ihres Genus, weil sie eben in beiden Gattungen unserer Gewässer vorkommt. Die Pl


. Ähnlich wie L. stagnalis verhalten sich die übrigen Arten des Genus; ja es haben sich aus Limnaea auricidaria G. im Laufe der Jahre in den Seen sogar eigenartige festschalige Arten [Limn. tumida Held [Fig. 27] und Limn. rosea Gall.) ausgebildet, welche für ihre Wohnorte charakteristisch geworden sind, und welche durch die Unregelmässigkeit ihrer Formen sozusagen die Eigentümlichkeiten ihrer Wohnorte dokumentieren. Limnaea peregra, welche sich auch in fliessenden Wassern findet, ist die formenreichste aller Arten ihres Genus, weil sie eben in beiden Gattungen unserer Gewässer vorkommt. Die Planorbis - Arten mit ihrer flachen, teller- förmigen Schale, die sehr leicht Verwerfungen der Windungsebene ausgesetzt sind, finden sich nahezu ausschliesslich in mit Wasserpflanzen durchwachsenen stehenden Wassern, wo sie an den Stengeln und Blättern der Pflanzen herumkriechen. Die ver- hältnismässig grosse platte Schale, in welcher ein kleines Tier steckt, bietet den Fluten eine zu grosse Fläche dar, die denselben zu leicht zum Opfer fallen und an Orte transportiert werden würde, wo sie nicht die ihrer Organisation entsprechenden Verhältnisse


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