. Abhandlungen und Berichte des Koniglichen Zoologischen und Anthropologisch-Ethnographischen Museums zur 25]25 Seb. 1 Seh. 5 Sch. 6 geschlossen, sondern sie öffnet sich nach außen, und ihre beiden Enden laufen in Form zweier paralleler Linien wagerecht nach dem Ohre zu. Ziemlich weit entfernen sich die durch Sch. 5 u. 6 vertretenen Typen der ersten Grundform von den beiden andern Typen derselben Gruppe und zeigen Anklänge an die zweite Gruppe. Die beiden End- glieder der zweiten Gruppe haben sich auch schon merklich von der Grundform entfernt; aber in der Ornamentik finden sich imme


. Abhandlungen und Berichte des Koniglichen Zoologischen und Anthropologisch-Ethnographischen Museums zur 25]25 Seb. 1 Seh. 5 Sch. 6 geschlossen, sondern sie öffnet sich nach außen, und ihre beiden Enden laufen in Form zweier paralleler Linien wagerecht nach dem Ohre zu. Ziemlich weit entfernen sich die durch Sch. 5 u. 6 vertretenen Typen der ersten Grundform von den beiden andern Typen derselben Gruppe und zeigen Anklänge an die zweite Gruppe. Die beiden End- glieder der zweiten Gruppe haben sich auch schon merklich von der Grundform entfernt; aber in der Ornamentik finden sich immer noch Züge, welche an die alte Verbindung zwischen dem äußeren Augen- winkel und dem Ohr erinnern. B. Verzierte Schädel aus Nord- neumecklenburg Auch die Stücke aus dem nördlichen Neu- mecklenburg haben stets einen vollständigen, maze- rierten Menschenschädel als Substrat für die plastische Verzierung. Diese überzieht als Schicht von Wachs den ganzen Schädel mit Ausnahme des Hinterhaupt- beines und der hintersten Partie des Scheitel- und des Schläfenbeins. Der Unterkiefer erhält seine Be- festigung am Schädel nur durch die Y\ achstnasse selbst und ist meistens in der Stellung fixiert, die er bei geöffnetem Munde einnimmt. Die Gesichtsplastik ist nicht eine naturalistische, wie bei den Objekten vom Kaiserin-Augustafluß, sondern macht durchwegs den Eindruck einer Fratze. Die Nase ist oft als ein nahezu wagerecht nach vorn gehender Fortsat/, modelliert; die Lippen sind in Form von hohen, schmalen, den Mund umgebenden Leisten dargestellt. Dabef reicht die Mundspalte bis ans Ende der Zahnreihe, so- daß der Mundwinkel ganz auf die Seitenfläche des Gesichts verschoben ist. Besondere Aufmerksamkeit ist der Modellierung der Haarpartie gewidmet, die ausserdem noch mit allerlei Zutaten besetzt ist. Die Augen höhle ist last durchwegs mit einem Schalenstück von Cypruea tigris L. ausgelegt, dessen innere, konkave Fläche nach vorn sieht, und in der Mitte derselben ist


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